Food-Newcomer

ESSEN & TRINKEN | 19. Dezember 2017

In Wien gibt es viele klassische und traditionelle Restaurants, die in jedem Reiseführer stehen, man denke nur an den Figlmüller, den Plachutta oder das Café Sacher. Es gibt aber auch viele neue Läden mit völlig unterschiedlichen Konzepten, die einen Besuch absolut wert sind.

Ich habe euch paar der Newcomer auf meinem Gastro-Schirm aus 2016 und 2017 zusammengestellt und wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren der jeder auf seine eigene Art großartigen Läden. Ich habe euch völlig unterschiedlichen Konzepte ausgesucht - vom besten Burger der Stadt über einen kleinen Laden mit handgemachten Knödeln, den ich beinahe übersehen habe bis hin zur großen weltweiten Franchisekette eines englischen Pizzabäckers…

Knödelmanufaktur

Anfangen möchte ich mit einem kleinen Imbiss in der Josefstädter Straße, der für mich DIE Neuentdeckung des Jahres ist und eine DER Klassiker der österreichischen Küche anbietet - Knödel. Handgemacht und frisch bekommt man hier alle vorstellbaren Sorten - deftig wie süß. Von Grammelknödel mit Sauerkraut über Nougatknödel bis hin zu spezielleren Sorten wie Spekulatius-Knödel gibt es hier alles, was das Knödelherz begehrt, auch zum Mitnehmen. Die Bedienung ist freundlich und schnell und der warme Mohnknödel (Preis: faire 2,70€), katapultierte meine Geschmacksnerven direkt in den Himmel.

Josefstädter Straße 89, 1080 Wien
 

On Sud

Das On sud ist etwas für experimentierfreudige Gaumen. Im alten Kirchengasthaus der Kirche Maria vom Siege am Wiener Gürtel wird das Lokal vom chinesischstämmigen Haubenkoch Simon Xie Hong geführt, der Küchenchef ist ein Grieche. So entsteht eine unkonventionelle chinesisch-mediterrane Fusionsküche, die Speisen wie Ravioli mit Kraut- und Feta-Füllung, Erdnüssen und Chiliöl oder Ährenfisch mit Limettencreme auf der Karte liefert.

Sehr überzeugend ist im Sommer auch der Gastgarten auf dem fast italienisch anmutenden Kirchenvorplatz mit der über 200 Jahre alten Linde und das große Frühstücksangebot am Wochenende.

Maria vom Siege 4, 1150 Wien
 

Teddys American Diner

Eine Stärkung vorm Kino-Besuch oder einfach nur richtig gute Burger zu grandiosen Preisen gibt es im 50s Diner beim Apollokino im 6. Bezirk (hinter dem Haus des Meeres). Beim Betreten fühlt man sich direkt nach Kalifornien im Jahr 1955 zurückkatapultiert. Im sehr durchdacht wirkenden Konzept hat nicht nur die im Hintergrund laufende Musik seinen Platz, sondern auch der Küchenchef mit Elvisfrisur, dem man beim liebevollen und perfekten Zubereiten der Burger zuschauen kann. Und dann gibt es dort auch noch als Zugabe zur kleinen Zeitreise die leckersten Burger, die ich je gegessen habe - ihr merkt, dort bin ich absoluter Stammkunde…

Gumpendorfer Straße 63,1060 Wien
 

Jamie’s Italian

Bei den neuen Restaurants in Wien darf DIE Neueröffnung des Jahres natürlich nicht fehlen. Im Ersten Bezirk gibt es jetzt eine Filiale der Franchise-Kette, die der englische Starkoch jetzt weltweit betreibt. Eine Reservierung ist absolut angeraten (auch mittags), sie wird allerdings auch relativ strickt geregelt, man bekommt maximal 10 min Kulanz.

Es gibt italienische Gerichte aller Art - von Pizza über Pasta und Risotto bis hin zum klassischen Panacotta. Der Name Jamie Oliver hat allerdings auch seinen Preis: Es gibt kaum ein Hauptgericht unter 15€.

Dr.-Karl-Lueger-Platz 5, 1010 Wien
 
 

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