Die schönsten Klöster Österreichs

SIGHTSEEING | 14. Juni 2018

Mehr als fünfzig Klöster befinden sich auf österreichischem Boden, schon seit dem frühen Mittelalter haben die Ordensgemeinschaft als Machtzentren die Geschichte und Kultur des Landes stark geprägt, kein Wunder, dass das Wortspiel „Klösterreich“ einen besonderen Klang hat. Als Orte der Kontemplation versprechen sie Ruhe und Besinnung, beeindruckende Architektur und umfangreiche Kunst-Sammlungen lohnen jedenfalls einen Besuch.

kangaroute stellt acht der schönsten Klöster Österreichs vor, die ihre Tore auch für weltliche Besucher öffnen. Teils im Rahmen von Führungen betritt man hier einen Kosmos, der von jahrhundertealter Geschichte und Tradition geprägt ist. Nicht zu vergessen, dass es für den Menschen auch mehr als das seelische Wohl gibt, befriedigen ausgezeichnete Klosterbrauereien, Brennereien und Restaurants die leiblichen Gelüste der Besucher.

Stift Göttweig

Teil des UNESCO-Weltkulturerbes, ist das Benediktinerkloster Göttweig wunderschön auf einem Hügel nahe Krems gelegen. Gegründet im Jahr 1083, wurde der heutige Gebäudekomplex nach einem verheerenden Brand im frühen 18. Jahrhundert neu errichtet. Die Stiftskirche beeindruckt mit sakralen Kunstwerken, im prachtvoll ausgestatteten Kaisertrakt ist ein Stifts-Museum untergebracht, das auch für Sonderausstellungen genutzt wird. Außerdem finden sind ein gutbürgerliches Restaurant und ein Klosterladen vor.

Stift Göttweig 1, 3511 Furth bei Göttweig
 

Stift Klosterneuburg

Das 1114 gegründete Kloster gehört den Augustiner-Chorherren an. Vor den Toren Wiens gelegen, prägt das Stift die umgebende Stadt Klosterneuburg. Herzstück ist die prachtvolle Stiftskirche, deren romanischer Kern durch mehrere Umbauten barockisiert und mit neugotischen Elementen ergänzt wurde. Das Stiftmuseum beherbergt eine umfangreiche Schau an Kunstschätzen seit dem Mittelalter. Der berühmte Verduner Altar aus dem Jahr 1181 kann im Rahmen einer informativen Führung besichtigt werden. Als ältestes Weingut Österreichs sind der Weinkeller (im Rahmen einer Führung besichtbar) und die umfangreiche Vinothek weitere Höhepunkte.

Stiftsplatz 1, 3400 Klosterneuburg
 
 

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Stift Schlägl

Im Mühlviertel gelegen, geht das Prämonstratenser-Kloster auf das Jahr 1202 zurück. Die ältesten heute noch erhaltenen Teile der Anlage (Krypta) stammen aus dem 13. Jahrhundert. Die Stiftsausstellung umfasst zahlreiche Kunstschätze, von der großen Orgel in der Stiftskirche über die gotische Turmkapelle bis zur Gemäldegalerie. Aber auch für den leiblichen Genuss ist gesorgt, der urige Stiftskeller im alten Sudhaus mit lauschigem Gastgarten bietet regionale Hausmannskost (Biersuppe, Leberschädel,...) und Bier von der stiftseigenen Brauerei (der einzigen Österreichs).

Schlägl 1, 4160 Aigen-Schlägl
 

Augustiner Chorherren Stift St. Florian

Das heutige Gebäude des Augustiner Chorherren Stifts stellt einen barocken Neubau im frühen 18. Jahrhundert dar, die Wurzeln der Gemeinschaft reichen aber mehr als 1.200 Jahre zurück. Berühmt ist die so genannte „Brucknerorgel“ in der Basilika, die größte spielbare Kirchenorgel Österreichs. Von Mai bis Oktober finden regelmäßig Konzerte statt, die gegen Eintritt besucht werden können. Wer einen tieferen Einblick in das Kloster sucht, dem ist eine Führung empfohlen, bei der man auch die prunkvolle Bibliothek, den Marmorsaal und die Gruft besucht. Ein Hofladen und ein Restaurant im Stiftskeller sind ebenso vorhanden.

Stiftstraße 1, 4490 St. Florian
 

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