Die besten Winterwanderungen in Wien und Umgebung

SPORT | 18. Januar 2018

Gerade in der kalten Jahreszeit, sollte man nicht auf Bewegung an der frischen Luft verzichten. Gut eingepackt, sorgt eine kleine Winterwanderung für eine Auffrischung der Lebensgeister. Raus aus dem grauen Nebel der Stadt, findet man sich mit ein wenig Glück in einer sonnigen Winterlandschaft wieder, knirschender Schnee unter den Füßen und wohltuende Ruhe rundherum. Und auch dem Winterspeck kann ein wenig Bewegung nicht schaden.

Mit seiner Nähe zum Wienerwald bietet Wien zahlreiche Möglichkeiten für kleine Wanderungen in gut erreichbarer Distanz, teils sogar innerhalb der eigenen Stadtgrenzen. Grobe Schwierigkeiten bereiten diese Strecken keine, mehr als 3 Stunden Gehzeit muss man fast nie einplanen, einzig das Tauwetter für ein gewisses Gatsch-Abenteuer sorgen. Dafür lernt man die Natur von einer anderen Seite kennen. Stillstehend, liegt vermeintlich alles im Winterschlaf, doch wer genau hinsieht, findet Anzeichen für den langsamen Aufbruch der Natur.

Anninger von Mödling

Der beliebte Ausflugsberg im Süden von Wien ist das ganze Jahr über ein lohnendes Ziel. Eine Winter-Wanderung durch tiefverschneite Föhrenwälder verspricht wildromantische Stunden, ganz ohne Schwierigkeiten (einzig auf die zahlreichen Rodler auf der Forststraße zwischen Schutzhaus und Krauste Linde gilt es Rücksicht zu nehmen). Die 10 km lange Route startet beim Parkplatz Föhrenhof, durch herrlichen Föhrenwald geht es den J. Schöffel-Weg entlang bis zur Krausten Linde, hier führt der Weg über eine Forststraße, teils ein wenig steil, bis zum gemütlichen Anninger Schutzhaus (625 m). Frisch gestärkt geht es zurück zur Krausten Linde, wo der Weg über den Kleinen Anninger zum Ausgangspunkt führt. Die schroffe Felsformation des Matterhörndls (wer sich durch die steile Lücke zwängt, streift nach alter Sage alle Krankheiten ab) und den romantischen Husarentempel, mit malerischem Ausblick, sollte man sich nicht entgehen lassen.

Meiereigasse 12, 2340 Mödling
 

Von der Burg Kreuzenstein bis zum Michelberg

Dieser Rundweg beweist, dass eine Wanderung auch ganz ohne große Gipfelsiege äußerst lohnenswert sein kann. Vor den Toren Wiens im Weinviertel gelegen, finden sich zahlreiche Attraktionen entlang des Weges, von der märchenhaften Burg Kreuzenstein (geöffnet von April bis November) über den Michelberg, ein alter Kultplatz mit Aussicht von Schneeberg bis Weinviertel, bis zum bekannten Ausflugsgasthof. Mit einer Länge von 17 km benötigt man ein wenig Kondition (alternativ kann man den Weg verkürzen indem man beim Goldenen Bründl startet), dafür halten sich die Höhenmeter in Grenzen. Auf gut angelegten Wegen geht es durch lichte Wälder und sanfte Hügel durch eine alte Kulturlandschaft, die mit weitläufigen Ausblicken beeindrucken kann.

2100 Leobersdorf
 
 

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Wiener Stadtwanderweg 5 – Bisamberg

Der Wiener Stadtwanderweg 5 führt vom gemütlichen Heurigenort Stammersdorf über alte Kellergassen, weite Felder und Wiesen auf den sanften Bisamberg (358 m). Bequem mit der Straßenbahn erreichbar, ohne gröbere Steigungen ausgestattet und mit einer Länge von 10 km, lohnt sich die Wanderung zu jeder Jahreszeit und ist für alle Altersgruppen geeignet. Bald nach dem Start erreicht man die Weingärten, am Weg finden sich zahlreiche Plätze zum Verweilen und Freiraum, den Kinder für Entdeckungsreisen nützen können. Oben angelangt findet sich ein herrlicher Fernblick von Wien bis ins Weinviertel. Am Weg liegt auch der beliebte Magdalenenhof mit kleinem Streichelzoo.

Stammersdorf, 1210 Wien
 

Teufelsteinhütte – von Rodaun nach Gießhübl

Die klassische Wienerwaldtour für die ganze Familie im Naturpark Föhrenberge lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Start- und Endpunkt sind bequem mit den Öffis erreichbar, wer Höhenmeter im Anstieg sparen möchte, kann die Tour in umgekehrter Richtung gehen. Ein Besuch der Kammersteinerhütte oder der Teufelsteinhütte (im Winter geschlossen) ist zu empfehlen und wird mit einer tollen Aussicht belohnt. Die 7 km lange Strecke startet in Rodaun und führt, großteils auf bequemen Forststraßen, an der Perchtoldsdorfer Heide vorbei. Den Höhenzug gerade entlang, ohne große Gefahr sich zu verlaufen, finden sich nette Aussichtspunkte und Einkehrmöglichkeiten. Beim Großen Sattel biegt man Richtung Parkplatz Gießhübel zum Endpunkt ab.

Rodaun, 1230 Wien
 

Weitere Tipps

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