Die Besten Wiener Märkte

UNTERHALTUNG | 13. OKTOBER 2017

Mit 26 verschiedenen Märkten (Stand Oktober 2017) braucht sich das Einkaufsangebot in Wien sicher nicht zu verstecken. Beliebt, sowohl bei der einheimischen Bevölkerung als auch bei Touristen, gehören die Wiener Märkte zum Markenzeichen der Stadt. Doch wie alles, unterliegt auch die Wiener Marktlandschaft einem ständigen Wandel, so hat der Naschmarkt heutzutage mit seinen Gewürztandlern und Touristen-Läden, kaum noch etwas mit dem berühmten Markt von früher gemein.

Doch dies tut der Vielfalt der Wiener Märkte keinen Abbruch. Während der Meidlinger Markt und der Karmelitermarkt dank spannenden Angeboten schon längst von einem jungen Publikum entdeckt wurden, befindet sich der Vorgartenmarkt erst im Aufschwung. Und auch Liebhaber der „wahren“ Marktkultur kommen auf ihre Kosten, sei es beim Bauernmarkt am Viktor-Adler-Platz mit seinen Marktschreiern oder am wilden Meiselmarkt, seines Zeichens die letzte Markthalle ihrer Art.

Meidlinger Markt

Der Meidlinger Markt ist in den letzten Jahren ein wenig aus seinem Dornröschenschlaf erwacht. Gute Markt-Stände gab es zwar immer schon – der großartige Fleischer Nuran, die Fischhandlung Klima - aber in den letzten Jahren kamen etliche Gastronomiebetriebe hinzu, die dem Markt neues Leben einhauchten. Angefangen mit dem Mini-Lokal Milchbart bis hin zum Flüchtlings-Projekt Purple Eat entstanden an allen Ecken spannende Lokale. Zusätzlich gibt es am Bauernmarkt frisches Obst und Gemüse aus Österreich und Ungarn.

Meidlinger Markt 1, 1120 Wien
 

Kutschkermarkt

Dem Kutschkermarkt eilt ein Ruf als wahrer „Delikatessen“-Laden voraus. Stände und Marktläden bieten hochqualitative Produkte an, die sich von der üblichen Großmarktware unterscheiden. Egal ob regionale Spezialitäten im tollen Bauern-Laden oder Exquisites von Feinkosthändler Pöhl, das vielfältige Angebot kann sich sehen lassen. Einer der letzten Straßenmärkte Wien, lockt am Freitag und Samstag außerdem ein Bauernmarkt, der für ordentlich Leben sorgt. Zum Glück gibt es auch nette Cafés, von denen aus man dem regen Treiben gelassen zusehen kann.

Kutschkergasse, 1180 Wien
 
 

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Karmelitermarkt

Vom Geheimtipp längst zum Fixstern am Wiener Markthimmel aufgestiegen, ist der Karmelitermarkt definitiv einen Besuch wert. Junge Produzenten und Lokalbesitzer sorgten mit frischem Esprit für ein Aufleben des Marktes, ohne die alten Strukturen zu zerstören. Der samstägliche Bauernmarkt hat sich zu einem Grätzel-Hotspot entwickelt. Ein vielfältiges Angebot, von britischen Würsten über die einmalige Käse-Vielfalt bis hin zum Slow Food-Eck, sorgt für volle Einkaufskörbe, während ein Frühstücks-Platz in einem der Marktlokale (von klassisch bis georgisch) heiß begehrt ist.

Karmelitermarkt, 1020 Wien
 

Meiselmarkt

Wer die letzte traditionelle Markthalle Wiens betritt, findet sich in einem eigenen kleinen Universum wieder. Im Untergeschoß des ehemaligen Wasserbehälters gelegen, ist hier alles ein weniger bunter, wilder und uriger als bei anderen Märkten. Bei Fleisch ist der Markt jedenfalls eine Top-Adresse. Egal ob beim lokalen Fleischer Stierschneider, mit seinem tollen Service, oder bei einem der zahlreichen serbischen und polnischen Fleischer, mit ihren scharf geräucherten Würsten und Spanferkeln, die Auswahl ist riesig. Beim Eingang der Halle gibt es außerdem einen Bauernmarkt, bei dem zahlreiche Produzenten Obst und Gemüse anbieten.

Meiselmarkt, 1150 Wien
 

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