Die besten Krapfen Wiens

Faschingszeit ist Krapfenzeit. Saisonale Genüsse liegen ja schwer im Trend, und auch wenn der Krapfen heutzutage problemlos das ganze Jahr über erworben werden kann, schmeckt er doch am besten in den ersten Wochen des neuen Jahres. Die kleinen Germteigkugeln zeichnen sich durch ihren vollmundigen Geschmack aus, der Teig muss schön flaumig sein, die Marillenmarmelade nicht zu süß (dafür mit einem Schuss Rum) und obendrauf gehört eine Schicht Puderzucker.

kangaroute hat sich durch zahlreiche Krapfen von Wiener Bäckern und Konditoreien durchgekostet, um hier unsere Favoriten zu präsentieren. Klassiker sind natürlich die Krapfen der bekannten Konditoreien Aida und Groissböck, aber auch die Produkte von den kleinen Bäckereien Gragger und Schrott wissen zu überzeugen. Auch wenn die meisten Anbieter auch andere Varianten anbieten (Vanille, Schoko,…) wurden beim Test nur Marille-Krapfen verzehrt.

Gragger & Cie

Bei der Holzofenbäckerei Gragger & Cie setzt man ganz auf beste Zutaten und traditionelles Bäcker-Handwerk. Kein Wunder also, dass auch die Krapfen mehr als nur überzeugen können. In drei Wiener Filialen kann man sich das köstliche Faschingsgebäck besorgen. Die Krapfen stechen im Test vor allem durch ihre schmalzige Knusprigkeit hervor, dazu harmonisiert der flaumige Teig perfekt mit der vollmundigen Marillenmarmelade und sorgt somit genau für die ideale Süße im Geschmack.

Spiegelgasse 23, 1010 Wien

Groissböck

Die Krapfen der Cafe-Konditorei Groissböck kann man mittlerweile als Klassiker bezeichnen. Der mehrfache Testsieger trifft einfach den Geschmack seiner Kunden. Mehrere tausend Krapfen gehen in den Faschingstagen in den vier Wiener Filialen über den Ladentisch. Der Klassiker ist natürlich mit Marillenmarmelade gefüllt, aber auch neue Varianten (Vanille, Nougat, Powidl,…) erfreuen sich erhöhter Beliebtheit. Im Test weiß der Krapfen vor allem dank seiner Flaumigkeit zu überzeugen, zusätzlich sorgt eine ordentliche Portion Marmelade dafür, dass hier definitiv keine Trockenheit aufkommt.

Neilreichgasse 96-98, 1100 Wien

Schrott

Auch der traditionsreiche Familienbetrieb kann mit seinen Krapfen kräftig punkten. Vor allem während der Faschingszeit, gehen die Krapfen in den vier Filialen des Fünfhausner Bäckers weg wie die sprichwörtlich warmen Semmeln. Im Geschmack zeigt sich der Krapfen ideal ausgewogen, der Teig nicht zu fad und trotzdem keine Zuckerbombe, sorgt eine fruchtige Marillen-Marmelade mit einem Schuss Rum für die passende geschmackliche Abstimmung. Genossen werden muss der Krapfen möglichst frisch, ein paar Stunden Wartezeit lässt ihn leicht trocken werden.

Mariahilfer Straße 159, 1150 Wien

Aida

Die rosafarbene Kult-Konditorei weist über 25 Standorte in Wien aus, die nächste Aida ist als nie weit entfernt. Neben Kaffee und Kuchen gibt es natürlich auch Krapfen, während der Faschingszeit stehen neben dem klassischen Marille-Krapfen noch zahlreiche weitere Varianten im Angebot. Von bekannten Füllungen wie Vanille oder Schoko bis hin zu außergewöhnlichen Varianten wie der Baileys-, Champagner- oder Mozart-Krapfen. Im Test präsentiert sich der Krapfen ein wenig klein und kompakt, aber geschmacklich top. Auch die selbst produzierte Marillen-Marmelade weiß mit ihrem fruchtigen Geschmack zu überzeugen.

Singerstraße 1, 1010 Wien

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