Best of Triest

SIGHTSEEING | 2. AUGUST 2018

Triest, ein Ort der ein wenig aus der Zeit gefallen scheint. Das Erbe der Habsburger-Monarchie bricht in der italienischen Hafenstadt immer wieder durch, sei es in der Architektur, der Mentalität oder dem kulinarischen Erbe. Prachtvolle Gebäude aus dem 19. Jahrhundert in Kombination mit der Lage am Meer verleihen einen morbiden Charme. Bekannt ist das Märchenschloss Miramare vor den Toren Triests, aber auch in der Altstadt finden sich an jeder Ecke Zeugnisse der Geschichte.

Neben der Kaffeehaus-Kultur, die sich auch in der Konditorei-Kunst widerspiegelt (von Pinzen zur Linzer Torte), wird auch die altösterreichische, und in Wien schon fast vergessene, Tradition des gesottenen Schweinefleisches in den zahlreichen Buffets hochgehalten. Ganz zu schweigen von den umwerfenden Osmizes, authentischen Buschenschanken mit mediterranem Flair im Triester Hinterland. Und keine Sorge, auch die italienische Kochkunst, von Pasta zu Fisch, kommt nicht zu kurz.

Buffet Da Pepi

Als berühmtestes Buffet der Stadt, ist das Da Pepi eine echte Triestiner Institution mit langer Geschichte. Hier wird die alte k.u.k.-Tradition der gesottenen Schweinereien hochgehalten. Von der kleinen Jause in Form einer Schinken-Semmel, bis zur großen Platte, die das ganze Spektrum von Kaiserfleisch, Geselchtem, Zunge und Krainer-Würstel abbildet. Als Beilage gibt es neben dem obligatorischen Senf und frisch geriebenen Kren noch ein Schälchen Sauerkraut. Dazu ein frisch gezapftes Dreher Bier vom Fass.

Via della Cassa di Risparmio 3, 34121 Triest
 

Osmiza Alle botti

Die Osmizes im Hinterland von Triest sind eine echte Besonderheit. Einfache Buschenschanken, nur an wenigen Tagen im Jahr geöffnet, die bäuerliches Wirtschaften mit mediterranem Lebensgefühl verbinden. Schlichte Bierbänke befinden sich zwischen Garageneinfahrt und Blumengarten, dazu wird man mit einem schönen Blick auf die unten liegende Bucht von Triest belohnt. Essen und Trinken holt man sich an der Theke, der Wein ist gut und günstig, und die „Brettljause“ kommt mit Prosciutto, Osso Collo, Salami, italienischen Käse und getrockneten Tomaten und Oliven einher.

Strada per Longera 255, 34128 Triest
 
 

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Osteria Salvagente

Die rustikale Osteria mit altmodischer Einrichtung in Hafennähe bietet eine ausgezeichnete Küche. Hier wird ganz schnörkellos der italienischen Kochkunst gehuldigt. Die handgeschriebene Karte liefert immer wieder Abwechslung, der Schwerpunkt liegt auf Fisch und Meeresfrüchte. Das Tintenfisch-Risotto kommt schwarz und mit sämigen Meeres-Geschmack auf den Tisch, der rosa gebratene Thunfisch wird mit süß-sauren Rotweinzwiebeln gereicht und die Parmigiana mit reichlich Meeresgetier zubereitet.

Via dei Burlo 1, 34123 Triest
 

Castello di San Giusto

Das Wahrzeichen von Triest thront über der Stadt mitten auf einem Hügel im antiken Zentrum. Von der Burg aus genießt man einen malerischen Blick auf die umliegende Bucht. Erbaut von 1471 bis 1630, spiegelt die Festung auch die wechselhafte Geschichte der Stadt mit ihren Herrschern wider. Heute dient die Burg als Schloss- und Waffenmuseum, beeindruckende Kanonen und ein Rundgang auf der Burgmauer sind die Höhepunkte. Das Gelände wird auch für Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen genutzt.

Piazza della Cattedrale 3, 34121 Triest
 

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